Damm und Strietwald mit vier SPD-Stadträten

Sozialdemokraten für Damm und Strietwald im Stadtrat:von links Klaus Herzog,Karl-Heinz Stegmann,Uwe Flaton,Anna-Christina Kaiser

19. Mai 2026

Wenn der neue Aschaffenburger Stadtrat seine Arbeit aufnimmt, kommen vier der zehn Mitglieder der SPD-Fraktion aus den Stadtteilen Damm und Strietwald. Mit Klaus Herzog, Karl-Heinz Stegmann und Uwe Flaton sind darunter drei „alte Hasen“, während Anna-Christina Kaiser als neues Gesicht in der Kommunalpolitik Beachtung finden wird. Die 37 Jahre alte kaufmännische Angestellte wird als „Ur-Dämmerin“, wie sie sich selbst bezeichnet, ihren Stadtteil im Rathaus vertreten, nachdem der bisherige Oberbürgermeister Jürgen Herzing auf sein Mandat verzichtet. Was sie sich für ihre Arbeit vorgenommen hat: „Nah an den Leuten sein“. 1978, also vor 48 Jahren, wurde Klaus Herzog erstmals in den Stadtrat gewählt. Später amtierte der gebürtige Obernauer drei Wahlperioden lang als Oberbürgermeister. Für die aktuelle Stadtratsarbeit liegen dem einstigen Lehrer die Grund- und Mittelschulen in Damm und Strietwald am Herzen: Wichtig nennt er eine gute Ausstattung und einen reibungslos funktionierenden Nachmittagsunterricht. Strietwälder seit Geburt ist der in seinem Stadtteil fest verankerte Karl-Heinz Stegmann, der 1990 erstmals in den Stadtrat einzog und nun zum siebten Mal gewählt wurde. Freilich denkt der Rentner über Stadtteilgrenzen hinaus, wenn er vom neuen Stadtrat erwartet, dass die Gestaltung des Mainufers endlich zum Abschluss kommt und für das Problem mit dem Regenüberlaufbecken eine Lösung gefunden wird. Als Vorsitzender des Vereinsrings Damm wird Uwe Flaton in seiner zweiten Stadtrats-Amtszeit die Themen wohl überwiegend in dem Stadtteil finden, der ihm längst zur Heimat geworden ist. Seine ganze Aufmerksamkeit will der Kfz-Meister in den nächsten Jahren der örtlichen Entwicklung widmen, deren Schwerpunkt nach seiner Überzeugung auf dem zentral gelegenen Gelände der Firma Impress, früher Letron, liegen muss.

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