Im 125. Jahr ihres Bestehens finden sich die Sozialdemokraten in den Stadtteilen Damm und Strietwald wieder unter einem gemeinsamen Dach. An der Spitze des neuen SPD-Ortsvereins Damm-Strietwald steht der bisherige Dämmer Vorsitzende Uwe Flaton. Der 56-Jährige wurde in der ersten Mitgliederversammlung wie die übrigen Vorstandsmitglieder einstimmig gewählt. Als Stellvertreter stehen dem Vorsitzenden Anna-Christina Kaiser, Thomas Jungewelter und Holger Krämer zur Seite. Um die Finanzen kümmert sich der bewährte Strietwälder Kassier Norbert Lunz, unterstützt von seinem Stellvertreter Klaus Herzog. Der langjährige Vorsitzende des Ortsvereins Strietwald, Karl-Heinz Stegmann, gehört als Beisitzer dem Vorstand an. Weitere Beisitzer sind Lena Friedrich, Ursula Kaiser, Johanna Schittler und Gerlinde Schmitt. Als Revisoren wurden Rudi Keller und Andreas Schneider mit der Kassenprüfung betraut. Eine weitere Personalie von Bedeutung für den neuen Ortsverein: Der Parteitag des SPD-Unterbezirks Aschaffenburg, der Stadt und Kreis umfasst, hat Anna-Christina Kaiser aus Damm am Samstag zu einer der stellvertretenden Vorsitzenden gewählt. Die Geschichte der Partei im Aschaffenburger Norden reicht wie in der gesamten Stadt ins Jahr 1901 zurück. Als Folge damals steigender Mitgliederzahlen lösten sich die Strietwälder 1970 von Damm und gründeten einen eigenen Ortsverein, der 56 Jahre lang Bestand hatte. Nun waren es sinkende Mitgliederzahlen, die den Zusammenschluss nahelegten: Zuletzt hatte die SPD in Damm 34 Mitglieder, 13 Sozialdemokraten zählte der Ortsverein Strietwald. Den Zusammenhalt der Menschen in den Stadtteilen nannte Vorsitzender Uwe Flaton zum Abschluss der Gründungsversammlung als wichtiges Ziel der Arbeit in der SPD Damm-Strietwald. Kommunalpolitische Schwerpunkte müssten auch in Zukunft der Bau bezahlbarer Wohnungen sein sowie die Schaffung von Angeboten für alte Menschen und ein breites Spektrum an Schulen und Kindertagesstätten.