Es ist der Verkehr, der fließende (und teils rasende) ebenso wie der ruhende an den Straßenrändern: Kein anderes Thema nahm bei der gut besuchten Ortsbegehung der SPD Damm im alten Kern des Stadtteils so viel Raum ein wie die Frage nach dem innerörtlichen Tempo und danach, wo Parkplätze zur Verfügung stehen und wie sie angelegt sind. Schon als Anna Kaiser (die Stadtratskandidatin suchte gemeinsam mit Nicole Ranker, Klaus Herzog, Uwe Flaton und Thomas Jungewelter am Samstag das Gespräch mit den Menschen im Stadtteil) die Teilnehmer an der Ecke Dorfstraße/Aschaffstraße begrüßte, zeigte ein Mann auf den verblichenen Zebrastreifen, der dringend nachgebessert gehöre, schon weil hier für viele Kinder der Schulweg verlaufe. Stadtauswärts in der Lohmühlstraße, wo Tempo 30 gilt, werde das Tempolimit „nie kontrolliert“, klagte eine Anwohnerin. Kontrollen vermissen die Dämmer auch entlang der Parkstreifen zum Beispiel in der Dorfstraße, wo zudem wie in vielen anderen Bereichen das Gehwegparken strittig diskutiert wird. Einmal mehr zeigte sich hier, dass eine Lösung, die den berechtigten Interessen von Autofahrern, Fußgängern und Anwohnern gleichermaßen gerecht wird, kaum zu finden sein wird. Ähnliches in der beiderseits eng bebauten Mühlstraße, für SPD-Stadtrat Uwe Flaton „ein Dauerbrenner“, die als Verbindung in den Strietwald hoch belastet ist. „Warum dauert es so lang?“ Die Frage wurde laut, als der Quartiersrundgang die seit vielen Monaten halbseitig gesperrte Dorfstraßenbrücke über die Aschaff erreichte. Untersuchungen über die Belastbarkeit des beschädigten Bauwerks seien noch nicht abgeschlossen, wusste SPD-Stadtrat Klaus Herzog zu erklären. Ähnliches gelte für das Impress-Gelände, dessen Bebauung mit Wohnungen und zum Beispiel einem Pflegeheim in Damm sehnlich erwartet wird. SPD Damm: Uwe Flaton (0151 15500053) Esther Pranghofer-Weide (0160 90345231) Klaus Herzog (424582) SPD Strietwald: Karl-Heinz Stegmann (0172 6504908) Bildtext: Die Teilnehmer des Quartiersrundgangs der SPD Damm.