„Wir wollen, dass die Mieter nicht über den Tisch gezogen werden!“

17. Dezember 2025

SPD Damm und Strietwald

„Wir wollen, dass die Mieter nicht über den Tisch gezogen werden!“ Wie hoch steigen die Mieten, werden ganze Blöcke womöglich gar in unbezahlbare Eigentumswohnungen umgewandelt? Die SPD Damm teilt die Sorge der Mieterinnen und Mieter im Wohngebiet zwischen Schillerstraße und Inselstraße nach dem Verkauf von 316 Aschaffenburger Dawonia-Wohnungen an den Imobilienfonds-Anbieter Primus Valor. Die Dämmer und Strietwälder SPD-Stadträte haben deshalb für ihre Fraktion einen Antrag formuliert, der darauf zielt, dass die Stadt Aschaffenburg den örtlichen Wohnungsbestand von Dawonia und Primus Valor ganz oder wenigstens teilweise in ihren Besitz bringt. „Die Stadt möge Verhandlungen mit den Wohnungsgesellschaften aufnehmen“, heißt es in dem Antragsentwurf. Ergänzend wird die Möglichkeit genannt, Partnerschaften mit öffentlichen oder gemeinwohlorientierten Wohnungsbaugesellschaften einzugehen. Der Ankauf soll den bestehenden Wohnraum und dessen Bezahlbarkeit langfristig sichern. „Wir wollen, dass die Mieter nicht über den Tisch gezogen werden“, bekräftigten die Stadträte Uwe Flaton und Klaus Herzog sowie die Kandidatin Anna Kaiser vorige Woche bei einem Ortstermin. Statt der Rendite-Orientierung privater Investoren müsse das Gemeinwohl im Vordergrund stehen. Die Hochhäuser und Blocks gehörten zum Bestand der ehemals gemeinnützigen Bayerischen Wohnungsgesellschaft (GBW), die 2013 von der Landesbank, die sich bei Immobiliengeschäften verspekuliert hatte, an das Augsburger Immobilienunternehmen Patrizia verkauft werden musste. Seit 2019 tritt die frühere GBW unter der Marke Dawonia auf. Die SPD Damm hat das Wohngebiet an der Inselstraße für eine ihrer Quartiersbegehungen auf dem Plan: Der Rundgang mit Stadträten, Kandidaten sowie Bürgerinnen und Bürgern ist für Samstag, 13. Dezember, vorgesehen. Mieter, die Rat suchen, können sich auch beim Ortsvereinsvorsitzenden Uwe Flaton melden: 0151 15500053.

Bildtext: Sozialdemokraten vor Ort: Uwe Flaton, Anna Kaiser, Klaus Herzog (v.l.)

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