Zebrastreifen, Radweg, Einbahnstraße: Kritik und konstruktive Vorschläge

Zebrastreifen, Radweg, Einbahnstraße

16. Februar 2026

Die Straßen tragen hier die Namen regionaler Flüsse wie Elsava und Tauber, Gersprenz und Orb: Im Stadtteil Damm liegt zwischen der Aschaff und der Autobahn eins der beliebtesten Aschaffenburger Wohngebiete. Wenn die Bewohner über Probleme klagen, geht es immer wieder um den Straßenverkehr im Viertel, erfuhren Stadträte und Aktive der SPD Damm bei ihrem Quartiersrundgang am vorigen Samstag. Stadtrat Klaus Herzog, der selbst zu den Bewohnern zählt, hatte das Treffen vorbereitet. Autos stehen auf dem Gehweg, wo sie zu wenig Platz für Fußgänger und besonders für Rollstuhl oder Kinderwagen lassen: Die Verkehrssituation gab bei der Begehung wie erwartet mancherlei Anlass für Kritik. Abgestellte Transporter machen Einmündungen schwer einsehbar, war zu hören. Oder: Zu oft wird zu schnell gefahren, aber zu selten wird das Tempo kontrolliert. Zur Sprache kamen in der westlichen Aschaffstraße ein viel zu schmales Stück Gehweg, wo die Spatzenhohle einmündet, und zudem die unklare Vorfahrt an der Ecke Johannesberger Straße, die als verkehrsberuhigte Spielstraße ausgewiesen ist. Aus den Reihen der Teilnehmer wurden aber auch allerlei konstruktive Vorschläge vorgebracht: Zum Beispiel könnte ein Zebrastreifen im Bereich Kinzigstraße/Auraweg den Schulweg sicherer machen, eine Einbahnregelung könnte Seitenstraßen wie Auraweg oder Jossaweg entlasten, ein Radweg könnte statt entlang der Dyroffstraße durch die Dorfstraße führen. Auch um die nahe Papierfabrik ging es in den Gesprächen, konkret um je nach Windrichtung unterschiedlich starken Schwefelgeruch und um die Frage, ob Dampfturbinen des Unternehmens womöglich für Fernwärme nutzbar wären.

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